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Rechtsquellen

Eine systematische Einführung in Rechtsquellen und alle damit verbundenen Fragen ist auf dem Gebiete des Römischen Rechtes am einfachsten zu erhalten. Rechtsquellen finden sich an sehr verschiedenen Orten, so in der Literatur, in Inschriften und Papyri, und erfordern deshalb unterschiedliche Fachkenntnisse. Von erstrangiger Bedeutung sind die grossen Rechtssammlungen des Codex Theodosianus (438 n. Chr.) und des von Justinian im 6. Jh. n. Chr. veranlassten Corpus Juris Civilis, d.h. des Codex Iustinianus, der Digesten (oder Pandekten), der Institutionen und der Novellen.

Philosophie und Wissenschaften

Die zahlreichen aus der Antike überlieferten wissenschaftlichen Texte besitzen oft mehr als nur wissenschaftsgeschichtlichen Wert, sind doch in ihnen zahlreiche grundsätzliche Fragen systematisch dargestellt und hat diese Darstellung auf die weitere Entwicklung häufig einen ungeheuren Einfluss genommen. So umfasst die Beschäftigung mit der antiken Philosophie zahlreiche Spezialbereiche, die wie z.B. die Platon-, Aristoteles- oder Augustinforschung ihrerseits unermesslich breit sind. Die Erforschung der Medizin, der Naturwissenschaften oder Technik und der Fachliteratur zur Land- und Hauswirtschaft, zur Kriegswissenschaft oder zur Musik wird unter vielfältigen Gesichtspunkten betrieben.

Religionsgeschichtliche Quellen

Religionsgeschichte wird nicht immer als eigene Disziplin betrieben, sondern gehört oft in den disziplinären Zusammenhang der Philologie oder der Theologie. Die Quellen umfassen alle behandelten Gruppen. Zu wichtigen Ergebnissen der Forschung und einer Einführung in religionsgeschichtliche Fragen ist u.a. durch die Bücher von Beard und Burkert zu gelangen.




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