active

Softwarewerkzeuge fürs Studium entdecken und auswählen

Sie lernen nicht für den Lehrer, für andere Studierende oder für das Diplom. Sie lernen damit Sie sich persönlich entwickeln und sich die nötigen Fähigkeiten aneignen, die für die erfolgreiche Erledigung von Aufgaben und für ein engagiertes und selbständiges Arbeiten nötig sind.

Aus dieser Sicht handelt es sich um eine ständige Weiterbildung, bei der Sie lernen, sich zu verbessern, auf dem Laufenden zu bleiben, Ihr berufliches, gesellschaftliches und privates Leben zu lenken usw. Auf diese Weise wird das Lernen zunehmend zu einem lebenslangen Prozess.

In diesem Lehrgang verwenden Sie eine Reihe von Softwaretools oder IKT-Werkzeugen [1]. Warum sollte man diese Werkzeuge nicht in einem organisierten Werkzeugkasten zusammenfassen? Diesen können Sie dann nach Ihren Anforderungen und Lernbedürfnissen einsetzen. Ausserdem können Sie in diesen Werkzeugkasten nützliche Werzeuge (und Ressourcen) legen, die Sie für Ihre verschiedenstenen (beruflichen, persönlichen, gesellschaftlichen etc.) Aktivitäten benutzen.  Diese «ToolBox» wird Teil dessen was wir PLU (Persönliche Lernumgebung) [2] nennen können:

“A Personal Learning Environment is a facility for an individual to access, aggregate, configure and manipulate digital artifacts of their ongoing learning experiences.” (Lubensky, 2006).

Sie müssen kein "Geek" oder Computerfreak sein, um diese «Toolbox» anzulegen. Es ist für alle nützlich, der regelmäßig einen Computer benutzen, um E-Mails zu verwalten, digitale Dokumente zu erstellen, nach Informationen im Internet zu suchen, mit anderen Leuten zu kommunizieren, usw. Dieses Selbstlernszenario begleitet Sie Schritt für Schritt bei der Einrichtung dieser sogenannten IKT-Box. Es werden jeweils eine oder mehrer Aktivitäten vorgeschlagen, damit sie einen guten Teil Ihrer PLU in einem vierstufigen Prozess aufbauen können (wobei der Ablauf nicht unbedingt chronologisch zu verstehen ist und manchmal von einem zum anderen Schritt gewechselt werden muss):

  • IKT für Arbeitsaufgaben auswählen:
    • Die Definition der Bedürfnisse ist der erste Schritt bei der Auswahl eines Werkzeugs. Die Kenntnis der verschiedenen Arten von Werkzeugen ist nützlich, um das dem Bedürfnis am besten entsprechende Tool zu finden.
  • IKT organisieren:
    • Wenn Sie einen Überblick über die von Ihnen verwendeten IKT-Werkzeug haben, können Sie Lücken und Duplikate identifizieren. Durch das Organisieren aller Werkzeugen an einem einzigen "Ort" hat man im Bedarfsfall einen effizienten Zugang.
  • Lernen, IKT zu benutzen:
    • Die Aneignung eines IKT-Werkzeug braucht Zeit, dafür können Sie aber später Aufgaben oft schneller ausführen. Das Erkennen ähnlicher Funktionsweisen bei unterschiedlichen Werkzeugen ermöglicht es, schneller mit einem neuen Werkzeug zurechtzukommen..
  • Auf dem Laufenden bleiben:
    • Viele neue IKT-Werkzeuge werden rasant weiterentwickelt oder stehen uns neu zur Verfügung. Es ist nützlich, die Entwicklung dieser Werkzeuge (mindestens ein bisschen) zu verfolgen, damit man seine IKT-Toolbox zu erneuern kann, wenn ein besseres Werkzeug zur Verfügung steht.

 

[1] IKT = Informations- und Kommunikationstechnologien im Bildungswesen (auch ICT)

[2] Oft wird auch die englische Abkürzung PLE (Personal Learning Environment) verwendet.